ÜBER

theater.prekariat

theater.prekariat entwickelt theatrale Diskursproduktionen an der Schnittstelle zwischen Theater, bildender Kunst und Architektur. Im Mittelpunkt der Arbeiten steht die Erforschung des Koordinatensystems Stadt-Raum-Mensch.

Uns interessiert, inwiefern urbaner Raum Menschen beeinflusst und inwiefern menschliche Verhaltensweisen und Gewohnheiten den Raum formen. Wir begreifen Raum nicht als etwas Statisches. Vielmehr wird Raum ständig neu ausgehandelt durch die Verhältnismäßigkeit der mit und in ihm agierenden Menschen.

theater.prekariat legt subjektive, im Raum eingespeicherte Handlungen und Narrationen frei. Es greift Strategien der Raumaneignung und -verteilung auf und stellt diese in Frage. Aktionen, Erzählungen, Bilder, Objekte, Videos werden entlang der Bruchlinie von Dokumentation und Fiktion installiert und inszeniert.

Der Ansatz von theater.prekariat ist partizipativ. Das Prekäre unserer Praxis liegt im Risiko dessen, was passiert, wenn Künstler*innen und Akteur*innen unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Aufenthaltsstatus zusammenarbeiten.

Unsere performative Praxis verbindet darstellende und bildende Kunst mit traditionellen literarischen und eigenen, dokumentarischen Texten.

WP-Backgrounds Lite by InoPlugs Web Design and Juwelier Schönmann 1010 Wien